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Regie/Choreografie: »Nock Live«

Baseler Zeitung - 24. September 2001

Verpackt in eine rund laufende Choreogafie, bearbeitet von Christa Zehnder, läuft das neue Circus-Nock-Programm wie am Schnürchen ab. Zwischen dem temporeichen Intro und den farbenprächtigen Finale geht das Programm ohne Hänger durch die Manege. Der bunte Mix aus originellen Nummern lässt nie Langeweile aufkommen. So war denn auch im Anschluß an die Baseler Premiere im neu gestalteten Vorzelt mancherorts zu hören, dass dies das beste Nock-Programm seit vielen Jahren gewesen sei.

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Basler Zeitung Fricktal - 11. März 2001

Circus Nock Live

Verpackt in eine rund laufende Choreografie läuft das neue Nock-Programm wie am Schnürchen ab. Ein paar Nervositäten am Premiérenabend werden in der Zukunft sicher noch in den Griff bekommen. Und so läuft zwischen den temporeichen Intro und dem farbenprächtigen Finale ein Programm ohne Hänger ab. Der bunte Mix aus originellen Nummern lässt nie Langweile aufkommen. So war denn auch im Anschluss an die Premiére mancherorts zu hören, dass dies das beste Nock-Programm seit einiger Zeit gewesen sei. Schön zu sehen, dass der Circus Nock seinen eigenen Ansprüchen wieder mit einem gelungenen Programm gerecht zu werden scheint.

Regie/Choreografie: Christa Zehnder(CH/D)

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Fricktaler Bote - 19. März 2002

Circus Nock: Glanzvoller Start in die Saison 2002

Mit einer glanzvollen und sowohl vom Publikum als auch den Zirkusfreunden mit heller Begeisterung aufgenommenen Premiere ist Circus Nock am Samstagabend in die Saison 2002 gestartet. Das Premierenpublikum verdankte das beeindruckende Erlebnis sowohl mit langanhaltendem Applaus als auch mehreren und auch berechtigten Standing Ovations, damit dokumentierend, dass Circus Nock dieses Jahr ein wirklich grossartiges Programm präsentiert.

Dieses Jahr steht unter dem Motto »Voll im Trend« und ist ein einziges Kunstwerk an artistischen und akrobatischen sowie in sich hineinfliessende Highlights, wie beispielsweise die Raubtiernummer von Redi Cristiani (Foto) mit seinen sieben Tigern und einem Liger (seltene Kreuzung zwischen Löwe und Tiger). Ein Programm, dass zweifellos auch den verwöhntesten Zirkusbesucher restlos zu begeistern vermag. Wesentlich zu diesem tollen Erfolg trägt die in Deutschland lebende als Regisseurin, Schauspielerin und Theaterpädagogin tätige Schweizerin Christa Zehnder bei, die nach 2001 bereits zum zweiten Mal für die Choreografie verantwortlich zeichnet und damit erfolgreich an das Programmkonzept der Vorsaison anknüpft.

Mit ihren beeindruckenden Ideen und deren Umsetzung in atmosphärisch verdichtete Bilder ind er Manege sowie der Choreografie der imposanten Szenografien bestätigt sie auf eindrückliche Weise ihr unbestrittenes künstlerisches Talent.

Das Programm 2002 von Circus Nock ist in der Tat »voll im Trend« und ein wirklich grandioses Gesamtkunstwerk.

(Regie/Choreografie)

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Neue Zürcher Zeitung - 24. Juni 2002

Ein Manegenspektakel mit Humor und viel Zug.

Gongschläge scheppern blechern durch das abgedunkelte Zelt. Trockeneisnebel wallen im fahlen Licht violetter Neonlampen. Vermummte Requisiteure stellen mit pathetischen Gebärden silberne Feuerschalen auf die Manegen-Umrandung, an welchen darauf Jongleure ihre Fackeln entzünden: Der Auftakt des Programms des Circus Nock ist rasant und ungewohnt - moderner Zirkus eben, und er ist mehr als die mehr oder weniger zufällige Aneinanderreihung von verschiedenen Nummern. Deshalb hat man für die Choreografie des aktuellen Programms die Regisseurin Christa Zehnder engagiert.

Und die in Deutschland lebende Schweizerin hat ihre Aufgabe gut gelöst. Es steckt viel Zug in dem Spektakel des zweitgrössten Zirkus der Schweiz; die Handschrift der Theaterpädagogin ist durch das ganze Programm hindurch zu erkennen.

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Basler Zeitung - 2002

Basel: Bereits zum zweiten mal war die Schweizerin Christa Zehnder für die Regie und Choreografie verantwortlich. Und wiederum ist ein Gesamtkunstwerk entstanden, wie man es - eigentlich voll im Trend - heute selten in einem Zirkus zu sehen bekommt: Einzelne Nummern werden durch gekonnt arrangierte Übergänge verbunden, so dass wunderschöne Bilder mit einer zauberhaften Atmosphäre in der Manege entstehen.

Mehr als nur originelle Unterhaltung

Schön zu sehen, dass der Circus Nock seinen eigenen Ansprüchen und seinem guten Ruf in der Zirkuswelt wieder mit gelungenen Darbietungen gerecht wird. Mit seinem aktuellen Programm dokumentiert er, dass Zirkus auch in der heutigen Zeit mehr als nur originelle Unterhaltung bieten kann. Mit einer fulminanten Mischung aus gekonnter Artistik auf höchstem Niveau, einfühlsamen Tiernummern und herrlichem Humor wird die Begeisterung beim Publikum entfacht.

Das Zirkuserlebnis Nock, den man gerne auch als den »Basler Zirkus« bezeichnet, beginnt mit der Einstimmung durch das gut aufspielende Zikus-Nock-Orchester; gekonnt, souverän und einfühlsam. Die Zirkusshow beginnt mit einem theatralischen, »Stomp«-inspirierten Opening und endet beim farbigen Finale. Dazwischen liegen zwei Stunden beste Zirkusunterhaltung vom Feinsten. Aus »eigenem Boden« agieren Alexandra Nock mit einer schönen Luftnummer an Tüchern und Franziska Nock stellt ihr große Liebe zu den Pferden unter Beweis.

Mit dem farbigen Finale geht das diesjährige Nock-Programm, das wie aus einem Guss daherkommt, zu Ende. Mit der Standing Ovation des Publikums am Premién-Abend auf der Rosentalanlage in Basel zegite es, dass der Circus Nock dieses Jahr mit einem grandiosen Programm auf Achse ist.

 

Lesung: »Beginne jetzt - sofort«

Pirmasenser Zeitung - 20. Januar 2002

Eine Nach-Denk-Stunde

Ungewöhnliche Lesung mit Christa Zehnder in der Familienbildungsstätte

Von PZ-Mitarbeiterin Doris Piperata

Vielversprechend begann das kulturelle Angebot der Katholischen Familienbildungsstätte in Pirmasens am vergangenen Freitag. »Anrühren, berühren und führen lassen«, solle sich die erstaunlich zahlreiche Gästeschar, forderte Einrichtungsleiter Erhard Steiger bereits zu Beginn der Lesung humorvoller und ernster Texte mit der Schauspielerin Christa Zehnder. Es hörte sich beinahe an, als würde er zu Tisch bitten und sagen, »es ist angerichtet«. In Nachhinein fand sich das Gefühl in dieser Analogie bestätigt.

Heute anders leben als gestern, lautete die Einladung von Christa Zehnder, zu der sie mti der Aufforderung »Beginne jetzt - sofort« und mit Lao Tses »erstem Schritt« sogleich klare Ziele verband. Die geforderte Auseinandersetzung mit der Zeit, Wandel und Neubeginn in philosophischen Worten und Gedanken berühmter Dichter wie Hesse, Rilke oder Brecht unterstrich das Multi-Talent Zehnder mit Texten weniger bekannter Autoren.

Absichtlich vermied die zierliche gebürtige Schweizerin zur Lesung die Namen der Urheber zu benennen. Große Denker wie Rilke oder HEsse mögen es deshalb ihren Anhängern verzeihen, wenn ihnen irrtümlich Text von de Mello oder Kaléko zugeordnet wurden. Manchmal grotesk, manchmal umwerfend in der Simplizität - beispielsweise Shann de Warans Feststellungen über die physikalsiche Unmöglichkeit des Hummelfluges - zauberten die vorgetragenen texte zeitweilig Heiterkeit in den Raum und lösten so den oft angehaltenen Atem.
Bestechend die Art und Weise, wie Christa Zehnder diese Nachdenklichkeiten präsentierte. Zeit, als etwas total Individuelles, für jeden Menschen und jedes Sein überhaupt, mit ebenso vielen Faziten und Schlussfolgerungen, unterstrich die Pädagogin mit einer kreuzwegartigen Plazierung der gelesenen Texte. Fenster, Wand oder Fußboden wurden zu Stationen der ganz persönlichen Nachvollziehbarkeit.

Ihr gelang eine eigenwillige Präsentation der eigentlich nicht präsentablen Begriffes »Zeit«.

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Rhein Main Presse - 14. Juni 2002

Der Traum vom Raum in der Großstadt
Musical »Spielplatz« der Gutenbergschule erfolgreich in der Elly-Heuss-Schule aufgeführt

Mit einer Begeisterung, die in den Stimmen widerhallt, brachte das Musiktheaterprojekt der Gutenbergschule nun das Musicalprojekt »Spielplatz« zu Aufführung. Nachdem die 80 Kinder mit der Musiktheaer-Produktion bereits am 19.April in Tours in Frankreich Premiere feierten, erfüllte sich unter großem Beifall jetzt in der Aula der Elly-Heuss-Schule der Traum vom Platz für Kinder in der Großstadt.
In der Choreografie und Inszenierung der freien Theaterregisseurin Christa Zehnder und unter der musikalischen Leitung von Gerd Rixmann strahlen die 80 jungen Schauspieler, Sänger und Tänzer in ihrem »Traumstück für Kinder« frische Energie zur Umsetzung ihrer Visionen aus.

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Yoga-Kreativ

Frankfurter Rundschau - 27. September 2004

Wiesbaden tanzt - und einige wenige machen mit

An acht Plätzen in der Innenstadt geben Vereine, Tanzschulen und Initiativen den Takt vor

Ganz anders in Fluß kommen dagegen die Frauen am Schlossplatz, die sich von Yogalehrerin Christa Zehnder zu einer minutenlangen Spontanübung hinreißen lassen. Handtaschen und Einkaufskörbe wandern an die Seite. Augen zu und los. »Lassen Sie sich von außen nicht ablenken«, animiert Zehnder. Es geht um Sammlung und Konzentration, um Entspannung in einer hektischen Welt. Hastige markteinkäufer laufen an den verharrenden Frauen vorbei. Männer wagen sich nicht zum Freiluft-Yogaexperiment. »Atmen Sie tief ein und aus. Schön lächeln, das tut dem Gemüt gut. Genießen Sie Ihren Atemfluss. Das ist ihr Platz«, ermuntert die Lehrerin.

Die Übenden haben scheinbar das Gewusel um sich herum vergessen, mitten im Samstagstrubel entfalten sie sich auf einem Bein stehend zu einem Baum, zeichnen mit den Armen Kreise als wollten sie die ganze Welt umarmen. Sie sind fern von Stress und Hektik. Sie tanzen nicht, sind aber in Bewegung und ganz entspannt im Hier und Jetzt.